Er wollte Hunderte Menschen töten, Faisal Shahzad, der Bombenleger vom Time-Square. Drei Tage zuvor, suchte er sich dafür im beliebten Theater-Bezirk Manhattans den besten Platz.
Genau drei Tage vor dem Anschlag Versuch, am 28. April, sah sich Faisal Shahzad am Time Square um. Er suchte den geeignetsten Platz für die Bombe. Gekommen sei er mit einem Nissan Pathfinder von Connecticut, so heißt es aus anonymen US-Polizeiquellen.
Zwei Tage später kam er er mit einem Isuzu zurück. Mit dem genau Acht Straßen weiter vom Tatort abgestellten Fahrzeug wollte er nach der Tat nach Connecticut zurückfahren.
Am darauffolgenden Tag kam er mit seinem Nissan Pathfinder wieder und stellte ihn mit der Bombe am Times Square ab. Doch weil er die Schlüssel beider Autos im Nissan liegen ließ, musste er mit der Bahn zurück nach Connecticut fahren.
Noch an dem Abend sollte seine selbstgebaute Bombe explodieren.
Als Rauch aus dem Nissan kam, alarmierte ein
aufmerksamer Straßen-Verkäufer die Polizei. Die Bombe wurde kurz darauf entschärft und der Terror-Anschlag vereitelt.
Faisal Shahzad kehrte am nächsten Tag mit einem weiteren Schlüssel zurück zum Times Square um den Nissan abzuholen.
Zwei Tage später, am Dienstag, wollte er nach Dubai fliegen. Die Polizei nahm ihn noch ihm Flugzeug fest.
„Ich habe Sie erwartet - sind Sie von der New Yorker Polzei oder vom FBI?“, sagte er nach Insider-Angaben eines Offiziellen zu den Zollbeamten im Flugzeug.Mittlerweile gibt es dutzende Hinweise, dass der Times-Square-Bombenleger doch Verbindungen zur radikal-islamischen Taliban haben soll. Nach Angaben der „New York Times“ soll er von der Terror-Gruppe beeinflusst und trainiert worden sein.
Die Zeitung zitiert US-Ermittler mit den Worten, dass eine radikale Gruppe, von der man dies vorher nicht erwartet hätte, eine Rolle in dem Anschlag gespielt haben könnte.
Kurz nach seiner Festnahme am New Yorker Kennedy-Flughafen hatte Shahzad gesagt, dass er Einzelkämpfer sei.