@xexa... spiegel oder stern

hatte doch ma n bericht darüber geschrieben. die sollten angeblich auch das chatprtokoll gehabt haben...
und aus euren quellen (bild.de was ihr nicht mal oben stehen habt) geht dies doch auch hervor...
Eines Tages springt das Chatprogramm auf Matthias L.s Computer an, das Chatprotokoll liegt BILD am SONNTAG vor. Darin schreibt der Sicherheitschef von SchülerVZ den jungen Mann an. Er versucht, Matthias L. zu bewegen, die Daten zu löschen. Und er lädt ihn nach Berlin ein, was er schreibt, klingt wie ein Jobangebot: „Du und andere können bei uns rumhacken wie sie wollen, ich bezahl euch sogar gerne dafür!“
Matthias L. fährt in die VZ-Zentrale nach Berlin, 530 Euro hat es sich das Unternehmen angeblich kosten lassen, Matthias L. mit dem Taxi kommen zu lassen. Dort sitzt er mit der Geschäftsführung von SchülerVZ zusammen, am Ende des Treffens ruft SchülerVZ die Polizei, weshalb auch immer.
Bevor Matthias L. nach Berlin fährt, telefoniert er mit seinem Vater. Ulrich L.: „Ich habe ihm gesagt: Das gibt dort Ärger, fahr da nicht hin.“ Beim nächsten Telefonat ist der Sohn schon in U-Haft.
Um kriminelles Datenausspähen handelte es sich bei der Tat von Matthias L. nach Überzeugung seines Anwalts nicht: „Die Daten waren von den Nutzern selbst für jedermann offen einsehbar ins Netz gestellt und in keiner Weise verschlüsselt worden. Das ist vergleichbar mit der Veröffentlichung persönlicher Daten im Telefonbuch.“ Auch eine Erpressung sei es nicht gewesen – weil SchülerVZ von sich aus Geld angeboten hätte, was das Unternehmen bestreitet. Die Firma VZ-Netzwerke lässt über ihren Anwalt ausrichten, dass keine Fragen beantwortet werden. Mittlerweile hat Anwalt Dost Mitarbeiter von SchülerVZ wegen Falschaussage angezeigt: „Zwar kann man niemanden unmittelbar für den Freitod von Matthias L. verantwortlich machen. Aber die Frage moralischer Mitverantwortung stellt sich für mich schon.“